Abgeschickt von Martin am 20 Januar, 2008 um 00:35:19
Antwort auf: Re: Bösendorfer an Octave von Michael am 19 Januar, 2008 um 09:12:35:
Hallo Michael,
OK, dann mal Butter bei die Fische: Was für ne Quelle setzt Du ein, was für Strippen nutzt Du als Verbinder und für die Stromversorgung, setzt Du Filter ein und - was auch toll wäre - könntest Du Deine Software ein wenig präzisieren? Beispielsweise in welcher Einspielung Du die "4 letzten Lieder" hast. Da gibt es beispielsweise von der DG eine 4D Aufnahme mit der Cheryl Studer, die habe ich. Da würde es mich ziemlich sehr interessieren, wenn Du ein wenig ins Detail gehen könntest, tätest, würdest.
Was für Schallwandler hattest Du denn vor den Bösendorfern und wo liegt der Unterschied zum Jetzt? Hast Du gute Piano-Aufnahmen? Die VC7 wird bei Präsentationen immer mit einem Konzertflügel verglichen. Schaffst Du es in Deiner Kombination tatsächlich den Schimmel, Bösendorfer, Steinway direkt ins Wohnzimmer/ in Deinen Hörraum zu holen? Genau da bin ich derzeit dran. Soll heissen, DAS ist mein Ziel. Ich will die Reproduktion so echt wie nur möglich hinbekommen. Gegenwärtig abe ich zwar einen tollen Klang, aber es fehlt noch etwas an Druck, Impuls und ... ja, irgendwie Griffigkeit. Es ist schwer, so etwas zu beschreiben, aber garantiert spielt meine Kombination auf sehr sehr hohem Niveau und der Raum ist bestmöglich Klangoptimiert. Aber irgendwie glaube ich, das da noch mehr geht. Und ich frage mich, ob die Bösendorfer das kann. Herr Hofmann ist beispielsweise von den Canton Reference (meinen Wandlern) als Spielpartner mit den Octaven nicht so angetan. Klar, das ist subjektiv, aber das hat zumindest eine gewisse Aussagekraft. Und mein Problem ist, ich finde nirgends einen Händler in nur halbwegs guter Erreichbarkeit, der ein paar VC7 vorführbereit hat. Daher mein vielleicht penetrantes Nachbohren.
Gruss
Martin