Abgeschickt von Michael am 19 Januar, 2008 um 09:12:35:
Antwort auf: Re: Bösendorfer an Octave von Martin am 18 Januar, 2008 um 22:45:45:
Hallo Martin,
über meine Hörerfahrungen berichte weiterhin gern im Formum.
Werde heute mit drei Kabeltests machen. Bösendorfer bietet ein eigenes (günstiges) Lautsprecherkabel und außerdem ein (deutlich weniger günstiges) sog. ACT-System, das Kolks im "Hörerlebnis" beschreibt. Ich scheue die "nicht ganz geringen Kosten". Das ACT-System ist ein besonderes Lautsprecherkabelsystem, das die Besonderheiten des Hörraums aufgreift. Mehr kann ich dazu (noch) nicht sagen. Man müßte es einfach probieren
Ansonsten genieße ich die Musikalität der Bösendorfer weiterhin mit großer Freude.Und die Optik dazu, schlank, unter 20 cm, ca. 130 cm hoch, schwarz, klavierlack. Das Auge "ißt" ja mit.
Was mich wirklich beeindruckt, ist die feingliederig wiedergegebene Musik.Sie perlt, wie ich schon geschrieben habe. Aber sie kann auch anders: Ausprobiert habe ich u.a. eine Scheibe (CD) mit Skiffle. Kam gut, hatte einen tollen "Wippfaktor", wie es so schön heißt, man hatte gleich Lust zum Schwoofen, die Raumatmosphäre kam ebenfalls. Habe eine Life-Aufnahme.
Für die Opernfreune sei angemerkt, dass ich das berühmte Quartett im ersten Akt von Fidelo so fein und berührend (von einer schwarzen Scheibe) schon lange nicht mehr gehört habe. Ähnliches gilt für Arien in "Norma", "Rosenkavalier" etc. und nicht zuletzt für die "Vier letzen Lieder" von Richard Strauß.
Was ich unbedingt noch probieren werde, ist die Wiedergabe von (gut aufgenommener) fetziger Musik.
Schlechte Scheiben kommen einfach schlecht, da ist die Kombination gnadenlos. Egal ob klassik oder Jazz. halte es mit Berstein, dem man das Zitat zuspricht, es gäbe keinen UNterschied zwischen "U"- und "E"-Musik, nur einen zwischen guter und schlechter Musik. Ergänzen möchte in Fortführung. Und es gibt einen weiteren zwischen gut und schlecht produzierten Tonträgern.
Bis denne
Grüße
Michael