Abgeschickt von Martin am 02 Maerz, 2008 um 12:17:07
Antwort auf: Re: Ironie und Sarkasmus von Nick am 02 Maerz, 2008 um 09:53:54:
Hi Nick.
Mir scheint, ich sollte das auch mal ausprobieren. Sollte kein allzugrosser Aufwand sein, denn mein Musikzimmer ist in einem ursprünglich als Wasch- oder Werkraum geplanten Keller. Da habe ich einen Starkstromanschluss, der direkt mit dem Hausverteiler verbunden ist. Da ich keinen Starkstrom brauche, sollte ich die Leitung mal anzapfen lassen... vom Elektriker, versteht sich. Da geh ich nicht dran.
Und dann reiss ich mal meine Öhrlies auf und guck, was sich tut. Vielleicht ist das ja ein weiterer Schritt in Richtung perfekte Illusion.
Danke.
P.S.: Was den Player angeht... OK, jetzt mal sachlich: Da die allermeisten (auch High-End) Player ein Industrielaufwerk einsetzen, also ein Gross-Serienprodukt aus dem Hause Philips oder ähnlich, liegt der primäre Unterschied in der Aufbereitung des Signals. Insbesondere natürlich der DAC (didital analogue converter). Und je grösser der Aufwand, je besser die Taktungsgenauigkeit und je sauberer Signalaufbereitung, desto besser das hinterher als Analog-Signal heruaskommende Ergebnis. Sprich: Es muss ein teils erheblicher Aufwand betrieben werden, um den Du beim Abtasten eines Analogsignals beim Plattendreher prinzipbedingt drum herum kommst.
Tja, und genau an diesen klangentscheidenden Bauteilen wird natürlich im Volumenmarkt gespart. Und leider kann man das auch am Preis festmachen. Mit einem EUR 500.- Player wirst Du als Analog-Freak garantiert eine self-fulfilling prophecy erleben. Gibt übrigens in der aktuellen Image Hifi einen sehr schönen Bericht mit genau diesem Aufhänger. Geht um die Reymio Kombi.
Gruss
Martin