Abgeschickt von Michael am 11 Januar, 2008 um 20:04:39:
Antwort auf: Lautsprecher für Octave von Michael am 11 Januar, 2008 um 12:42:12:
Hallo,
aus gutem Grund möchte ich anmerken, dass es um die nicht (!) modifizierten Lautsprecher von Bösendorfer und Hans Deutsch als ihrem Entwickler geht - bin gerade einer wenig guten Geschichte entkommen. Kein Thema für ein öffentliches Forum.
Gerade in der Stereo-Kombi kommt Musik pur aus den Schallwandlern, die perlt, die fein, mühelos und fließend gezeichnet wird, mit differenzierten Mitteltönen, mit feinen Höhen und kraftvollen Bässen. Soli und Tutti kommen fein und ausbalanciert. Das Cello „der Gabetta“ steht vor einem. Stimmeneinsätze (Harteros - Vier letzte Lieder, Andeas Scholl - Ombra mai fù; aber auch Mahalia, wie sie leibt und lebt) kommen ausgewogen, kraftvoll und dennoch so fein, dass man die Sänger vor einem stehen wähnt. Berührend wie Esther Ofarim (LP von ATR) das Kinderlied singt, nein, nicht nur singt, sondern einem ins Ohr fließen läßt, nur von der Gitarre begleitet.
Wer mag, kann die L's auch schon mal gut zupacken lassen, etwa mit großen Orchestern (Sinfonien z.B. Mahler 2 und Oper z.B. Fidelio, besonders berührend das Quartett im ersten Akt und der oratoriengleiche Schluß, Don Giovanni). Erste durchaus ähnliche Eindrücke mit dem Tord Gustavsen Trio (Changing places), mit Lars Danielsson (Libera me), mit Ben Webster und den Fairfield Four.
Leider keine eigene Erfahrung mit Rock, da dies nicht zu meinen Vorlieben zählt.
Grüße
Michael