V40 - sehr gut, aber es geht besser...


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Abgeschickt von LoLo am 08 September, 2007 um 11:06:37:

Hallo,

weiter unten hatte ich bzgl. Erfahrungen zum Upgrade eines V40 diskutiert.

Bisher habe ich folgnde Erfahrungen gemacht und berichte, wie es weiter geht in Sachen Vorstufen...

Der V40 ist sicher ein toller Vorverstärker, aber wenn man einmal eine bessere Kette hört, bei der Raumtiefe, Klangfarben, Basskontrolle usw. um Welten besser sind, fragt man sich, ob man sich das auch irgendwie leisten könnte... ist ja schon verrückt so viel Geld für Klang auszugeben.

Der Austausch des V40 durch eine JADIS JP30 als Vorverstärker und einen Audio Research VT100Mk3 brachte Wunder in die Wohnstube. Eine komplett neue Anlage könnte man sagen und mir war gar nicht bewusst, was die Cremonas wirklich können. Einmal infiziert von dieser Magie der stabilen Abbildung, des präzisen Bass (den hatte ich auch mit Tuning kaum im Griff), der wunderbaren Stimmigkeit, Raumtiefe und all dieser in Worte gefassten Hifiattribute, fiel die Rückgabe der geliehenen Jadis schon sehr schwer.
Wie genial diese Vorstufe war, wurde erst nach dem Leihen einer Antique Sound-Lab Vorstufe (zu einem Viertel des Preises) richtig klar. Musik hören macht da gar kein Spaß mehr und es zeigt sich, daß die preisliche Summe der Komponenten nicht die Qualität ausmacht. Klingt der V40 für unter 3000 Euro deutlich besser als die ASL/ARC-Kombi für 11000 Euro, da sie einfach nicht passt. Alle Aufnahmen klingen auf einmal wie "mono".

Nach dem Erlebnis mit der teuren Jadis werde ich nun diese mit einer ARC vergleichen, um die Magie zurückzuholen.

Für mich ist wieder klar geworden, daß die Komponenten zusammen passen müssen und nach oben noch musikalische Weiten zu erreichen sind. Aber - und das muß man der Fairness halber sagen - nur zu einem wirklich signifikanten Griff in die Spartruhe (sofern vorhanden).

So ist der Aufstieg vom V40 in andere musikalische Welten auch gleichzeitig ein großes Lob für das deutlich bessere Preisleistungsverhältnis des Octave.

Bei Interesse berichte ich nochmal kurz zum Vorstufenvergleich und verabschiede mich danach aus dem Octave-Forum wegen Wechsels auf die mir klanglich wohler gestimmten Jadis oder Audio Research-Produkte.

Noch kurz zum Tuning: Solch drastische Klangunterschiede sind durch Tuning niemals erreichbar. Natürlich kann man hie und da in Summe aller (teuren) Tuning-Maßnahmen noch was rausholen; ich habe aber festgetsellt, daß der V40 schon sehr gut ohne Tuning auskommt. Ein Netzkabeltausch hört man nur in geringem Umfang und ein Vergleich ist sehr anstrengend. Die Netzleiste habe ich da schon deutlicher gehört; das liegt aber wahrscheinlich eher an deren Einfluss auf die Quellen. Mit den Röhren kann man dem Octave etwas mehr Strahlungskraft geben (zB Philips NOS und Svet 6550C), aber dann ist in meinen Augen Ende der Tuningspirale.

AudioViele Grüße,

LoLo.



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