Nochamls: Die Seel der Töne, (sorry Tippfehler)


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Abgeschickt von Michael am 22 Mai, 2007 um 10:49:53:

Antwort auf: Re: Die Seel der Töne. (Aus der Samstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung) von Martin am 22 Mai, 2007 um 09:36:39:

Hallo Martin,

das ist die eine Möglichkeit und man kann die Nivellierung berechtigt im Zuge der Gleichmacherei beklagen. Selbst Radiosender mit klassischen Musikprogrammen fördern Fast-Food-Konsum im Sinne von "best of". Im Auto auf langen Reisen vielleicht noch ok, aber auch dies verdirbt trotzdem die Hörnerven. Das Marketing funktioniert perfekt, siehe manche OpernsängerInnen.

Die andere Möglichkeit, und daß - ohne jede Hybris gesagt, eher als Frage gedacht: Wird "man" denn noch hingeführt zum Hören? Und wer könnte es tun?

Wir haben das feine Hören im Sinne des Zitats aus der SZ doch nicht mit der Muttermilch eingesogen (oder doch?), sondern schrittweise gelernt, weil uns "jemand" an die Hand genommen hat ins Reich der Musik, bis "man" dort selbst und allein weiterlaufen wollte/konnte.

Der musische Unterricht an Schulen ist doch wohl eher nur noch Schmalkost, wobei jeder wissen könnte, das gerade musische Fächer das kognitive Lernen außerordentlich fördert.

Also was tun?

Mich haben die Artikel deswegen angesprochen, weil sie das Hören so in den Vordergrund stellen. Mit welchen Kisten (respektlos gesagt) ist doch im Grunde zunächst völlig egal, wenn sie nur diesem Anspruch des Dienens am Hören, am Klang entsprechen. Und da sind wir ja mit Octave gut bedient, wie man weiß.

Grüsse in die Philosophentonne!
Michael





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