Abgeschickt von Michael am 22 Mai, 2007 um 10:43:58:
Antwort auf: Re: Die Seel der Töne. (Aus der Samstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung) von Martin am 22 Mai, 2007 um 09:36:39:
Hallo Martin,
das ist die eine Möglichkeit und man kann die Nivellierung im ZUge der Gleichmacherei beklagen. selbst sender mit Musikprogrammen födern Fast-Food-Konsum im Sinne von "best of". Im Auto auf langen Reisen vielleicht noch ok, aber auch dies verdirbt trotzdem die Hörneren.
Die andere Möglichkeit, dass - ohne jede Hypris gesagt, ehr als Frage: Wird "man" denn noch hingeführt zum Hören? Wir haben das feine Hören doch nicht mit der Muttermilch eingesogen (oder doch?), sondern schrittweise gelernt, weil uns jemand an die Hand genommen hat ins Reich der Musik, bis man dort selbst und allein weiterlaufen wollte/konnte. Der musische Unterricht an Schulen ist doch wohl eher nur noch Schmalkost, wobei jeder wissen könnte, dass gerade musische Fächer das kognitive Lerben außerordentlich fördert.
Also was tun?
Grüsse in die Philosophentonne!
Michael