Abgeschickt von Michael Pizzoferrato am 14 September, 2006 um 20:04:44
Antwort auf: Re: Röhrentuning Vorstufenteil von Frank Jonas am 14 September, 2006 um 17:07:50:
: Hallo Michael,
: um Mißverständnissen vorzubeugen: "Mehrklang" einfach nur dadurch zu erreichen, weil du die Treiber-Röhren erneuerst, halte ich für recht unwahrscheinlich, da diese eine Lebensdauer besitzen, die dein V50 wohl noch nicht auf dem Buckel hat.
: Aber Treiberröhren gegen andere Modelle zu tauschen, um den Klang in die ein oder andere Richtung zu nuancieren oder auch z.T. erheblich zu verbessern, da gibt es schon Möglichkeiten:
: Siehe auch mein Posting vom 09.09.!
: LG Frank
Hallo Herr Hofmann,
vielen Dank für Ihren Beitrag zu meiner Anfrage. Das macht natürlich nicht viel Sinn in der Vorstufe Verbesserungen vorzunehmen,während man im Endstufenteil etwas weglässt oder einspart,klar!
Habe im Netz etwas gefunden zu dem Thema Nennscheinwiderstand:
Impedanz
Innenwiderstand bzw. Wechselstromwiderstand elektrischer Bauteile und Schaltungen und auch Anschlusswert einer HiFi-Komponente in Ohm. Bei der Kombination muss die Ausgangs- mit der Eingangsimpedanz harmonieren. Siehe auch Anpassung und Nennscheinwiderstand. Mit dem Ohmmeter kann lediglich die Gleichstromimpedanz ermittelt werden. Der Wechselstromwiderstand wird mit der Impedanzkurve dokumentiert.
Die Lautsprecherimpedanz ist der Nennscheinwiderstand des Lautsprechers, also der mittlere Wechselstromwiderstand, der in bestimmten Frequenzbereichen durchaus mehr oder weniger deutlich unterschritten werden kann. Die Impedanz beträgt bei HiFi-Lautsprechern normalerweise 8 Ohm und bei Auto-HiFi-Lautsprechern 4 Ohm.
Die Verstärkerimpedanz ist die bevorzugte Lastimpedanz des Verstärkers. Wird diese unterschritten, fließen zu hohe Ströme, die in ihrer Wirkung einem Kurzschluss gleich kommen. Bei höheren Impedanzen wird die Verstärkerleistung nicht ausgeschöpft, da die Maximalspannung vor dem Maximalstrom erreicht wird.
Das bedeutet also dann wohl,wenn man einen Lautsprecher sein eigen nennt, der sich problematisch in dieser Sache verhält,das man eine BB oder sogar SBB einsetzen sollte. Ist das bei der Visaton Couplet der Fall?
Meines Wissens nach ist nach der Überarbeitung der Weiche ein mittl. Kennschalldruck von 88 dB(1W/1m) erzielt worden und die Impedanz unterschreitet zu keinem Zeitpunkt die 3 Ohm-Grenze. Nach den Daten in der Anleitung des Gerätes ist dieses bis 2 Ohm laststabil, sodas ein Kollaps der Stromversorgung nicht zu erwarten ist und daher eine BB oder gar SBB zumindest für meinen Fall nicht erforderlich ist.
Der Klang meiner Kette ist in jeder Lautstärke sauber,räumlich,nuanciert. Aber wann ist man als Musikfan schon zufrieden?????
Deshalb meine Anfrage bezüglich der Röhren in der Vorstufe,aber probieren geht wohl über studieren!!!!!
Zum Schluss möchte ich ein dickes Lob an Herrn Hofmann loswerden:
Vielen Dank dafür, das sie sich als Entwickler herausragender Verstärker trotz allem die Zeit nehmen, sich mit Hi-Fi Freunden über die schönste Nebensache der Welt,unser Hobby,zu unterhalten und zu diskutieren.
Viele Grüsse aus Dortmund
P.S.:
Hallo Frank,
vielen Dank auch für Deinen Beitrag zu dieser Sache,werde wohl in nächster Zeit ne Menge lesen und probieren müssen um noch eine Verbesserung zu erzielen.Vielen Dank nochmal für Dein Angebot.
Grüsse aus Dortmund