Abgeschickt von Andreas Hofmann am 13 Januar, 2006 um 21:45:53:
Antwort auf: Re: Problem mit V40 von Jörg am 12 Januar, 2006 um 19:41:24:
Hallo alle zusammen
beim Abschalten der Geräte kommt es vertändlicherweise zum Abfall der Betriebsspannungen der verschiedenen Systeme.
Ab einem bestimmten Wert kommt es denn zu leicht unkontrollierten Signalen die dann im Lautsprecher hörbar werden können. Bei sehr weich aufgehängten Basslautsprechern ( vorzugsweise Bassreflexkonstruktionen ) ist dann eine Bewegung der Membran sichtbar. Da es sich um einen Vorgang niedriger Frequenz handelt wird dies für das Auge sichtbar, eine Auslenkung bei 50Hz beispielsweise ist für das Auge unsichtbar. An sich ist dies harmlos, aber wenn es jemand stört so kann der Effekt gemildert werden. Absolut ist der Pegel der Störung nicht sehr hoch, aber die Auslenkung der Basslautsprechermembran wird umso größer je tiefer die Frequenz ist und je kleiner der Membrandurchmesser. Besitzer von Lautsprechern mit einem geschlossenem Gehäuse merken davon nichts da diese LS in diesem Frequenzbereich nichts mehr machen.
Das benötigte Bauteil ist einfach ein Elko mit ca 2200 - 3300µF / 25V der dem Eingangs IC OPA 2604 im V40/70 vom + nach - zugeschaltet wird. Das Pin Out des OPA ist Standard, entsprechende Lötkolben mit sehr kleinen Spitzen werden vorausgesetzt. Es befinden sich noch C`s am Ic, der Elko muss also nicht am IC direkt angelötet werden. Klanglich wird dadurch nichts schlechter.
Als Info :- ist Pin 4, + ist Pin 8 bei Doppel Ic s.
Das Ploppen kommt vom IC, dies klinkt sich ab ca +/- 3V unkontrolliert aus, deim 2604 ist dieser Wert unterschiedlich, manche gehen in dieser Schwelle weiter runter.
Ein Elko der genannten Größe hat recht dicke Anschlussdrähte, ich würde daher empfehlen diese mit dünnen isolierten Drähten zu verlängern. Diese lassen sich dann besser an den Cs anlöten.
Viele Grüße
Andreas Hofmann