Abgeschickt von Michael am 15 Februar, 2005 um 23:40:02
Antwort auf: Re: Kabel für Octave V 70 und Re 280/HP 300 von Thomas Schrader am 14 Februar, 2005 um 08:13:28:
Guten Abend miteinander, danke für die Zeilen!
Ich bin wegen der NBS-Kabel noch nicht sicher, verkabelt habe ich hier testweise am V 70 NF und LS-Kabel von NBS Dragonfly; ein Netzkabel werde ich noch probieren. Mein Eindruck: sehr musikalisch, gut augelöst, ohne zu nerven durch eine überzogene Tran-sparenz, warmer Klang, Bässe trocken und nicht schwammig. Im Vergleich dazu hatte ich am V 70 HMS Sestetto/Gran Finale. Wars nicht für unsere Ohren. Musik fließt nicht. Zu hell, selbst beim Gran Finale, bei dem man ja einiges beeinflussen kann. Teuer ohnehin, aber das sind andere ja auch. Im Hörerlbenis waren ja recht gute Bewertungen.
Kabel von Bartl aus Wolfratshausen (Klang & Kunst) habe ich derzeit im Test an der Kombi HP 300/RE 280 und zwar sowohl Netzkabel als auch NF-Kabel. Bei diesen Kabeln habe ich im Moment einen sehr guten Eindruck. Ich werde an diesem Wochenende noch ein wenig vergleichen. Im Laufe der Woche werde ich auch noch die LS-Kabel von Bartl hier probieren können.
Auch nach meinen Erfahrungen ist es empfehlenswert, eine Kabelfamilie zu installieren, die Kabel ergänzen sich gut. Übrigens auch ein Tip von Willibald Bauer, der den Schall-plattenspieler dps baut.
Noch eine Nachfrage: Was bedeutet?? „Ultimativer Kabeltuningtipp: ich würde mich ger-ne mal trauen, meine Kabel an Geber und Nehmer direkt zu verlöten.“ Ich bin von Haus aus kein Schrauber, bin da eher (noch?) vorsichtig.
Habe mich übrigens jetzt mehrfach schlaumachen können in Sachen Röhrenwechsel, al-lerdings weiß ich auch nicht, ob das wirklich stimmt, und ob es auch für die Octave-Geräte paßt. Es wird wegen Hochspannung davor gewarnt, in die Geräte hineinzugreifen beim Röhrenwechsel z.B. bei der Vorstufe. Dort sind die Röhren im Gerät und nicht von oben leicht erreichbar wie bei den Vollverstärkern. Besser, dass man ohnehin die Netzzstecker zieht und mehrere Stunden nach dem Abschalten wartet. Ähnlich übrigens auch der von mir schon angesprochene Röhrenartikel in HiFi Image. Ein Excerpt mache ich noch, komme im Moment aber einfach nicht dazu.
TMR kannte ich bisher nicht, danke für den Tip.
Black & White 1200 war uns zu dumpf, es fehlte ganz deutlich an Brillianz. Für uns war es sehr spannend, die verschiedenen Wirkungen der Kabel zu hören. Das gilt für mich und in besonderem Maße für meine Frau, die meinen Kabelexperimenten anfangs äußerst skeptisch gegenüberstand. Wir haben einfach probiert und immer wieder Unterschiede gehört, wobei man da ja schier ohne Ende treiben kann. Ausprobiert habe ich übrigens inzwischen auch Nordost (LS-Kabel in Teflonschicht) und Voodoo (ich bin nicht sicher, ob ich den Namen wiedergebe. Beiden ist das NBS in seiner Musikalität nach unserem Ein-druck überlegen, siehe oben.
Auf weiteres Probieren! Hat jemand von euch die Phonosophie-Scheibe probiert? Ich bin nach wie vor davon begeistert und werde sie behalten. Bewhärt hat sich auch, zuvor die Stromverbindungen zu optimieren samt Schmelzsicherung.
Grüße
Michael