Abgeschickt von Paolo am 17 November, 2004 um 20:28:27
Antwort auf: Röhrentausch nicht möglich? von Alex M-H am 17 November, 2004 um 15:08:14:
Liebe Kollegen, hier redet doch einer ganz klar Blödsinn. "Die Röhren sollen dem Verstärker selbst angepasst werden, so dass wirklich Kanalgleichheit herrscht ............" Kluge Feststellung, leider sind die Röhren wie sie sind, beim Bauen des Verstärkers müssen wohl entsprechende Kennwerte berücksichtigt werden, und in Zukunft auch entsprechende Röhren Anwendung finden. Ich meine, darum werden die Röhren ja auch sorgfältig ausgesucht! Und dies soll nicht bedeuten, dass dies ein fast unmögliches Unterfangen darstellen muss. Ich denke auch Herr Hoffmann nimmt nicht vier KT88/6550 plus eine ECC83 und eine ECC88 und baut einen Amp darum herum (oder darunter) ;-) Sind wir mal ehrlich, die Röhren können schon nach Monaten bei etwas unglücklichen Umständen ableben! Wäre da ein Röhrentausch nicht die einfachste Sache der Welt (wie bei Octave genau beschrieben), wäre eine defekte Röhre schon eine mittlere Katastrophe für jeden Röhrenbesitzer, oder nicht? Himmelschade würde ich sagen, aber bitte, nur falls die vorgelegte Theorie stimmen sollte! Optimale Röhren würden gemäss dieser Theorie nur kurzfristig Freude bereiten, also nur bei einem neuen Originalgerät in der Anfangsphase "hifidel" absolut geniessbar sein, und nach dem ersten obligaten Röhrentausch, der optimale V70 oder V40 auch schon im Eimer?
Langer Rede kurzer Sinn, alle Octave-Geräte sind für einen Röhrentausch wie geschaffen, gute selektierte Röhren gibt es mehr als genug, und ich habe schon an die 50 Kombinationen selber getestet, ohne nur einmal eine "Klangverfälschung von 90 %" erleben zu müssen. Ich hatte wohl immer etwas Glück, was ;-) Dies soll nicht heissen, dass jede beliebige unsymmetrische Röhre im Röhrensockel Platz finden muss.
Euch allen viel Spass mit Tubes und Amps, und Freude an der Musik mit Octave!!!